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    Sons of Tschernobyl Number of tracks : 10
    Cover

    Album Name: Sons of Tschernobyl

    Composer: Pripjat

    Release Date: 2014/04/12

    Genre: Thrash Metal

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    Review

    PRIPJAT – SONS OF TSCHERNOBYL REVIEW BY TIME FOR METAL.DE | 8/10

    Pünktlich zum Valentinstag erscheint das Debütalbum Sons Of Tschernobyl der Kölner Pripjat. Mit Blumen und Pralinen hat der Opus dann aber doch weniger zu tun. Die vier Jungs zelebrieren Thrash Metal der alten Schule und setzen sich textlich unter anderem mit den Folgen atomarer Katastrophen auseinander, was sowohl angesichts des Albumtitels als auch des Bandnamens kaum verwundert. Schließlich handelt es sich bei Pripjat um eine infolge des Reaktorunglücks von Tschernobyl 1986 geräumte Geisterstadt.

    Dem ersten Silberling der 2012 gegründeten Formation ging die Demo-EP Liquidators voraus, welche in den einschlägigen Kreisen durchweg positive Kritiken erntete. Daher war es wohl nur konsequent, die Tracks der besagten EP auch auf dem ersten Longplayer zu verewigen. So folgen nach dem äußerst rasanten Opener Nuclear Chainsaw, dem die Oldschool-Attitüde bereits deutlich anzuhören ist, drei der schon bekannten Stücke en bloc: Liquidators packt in Sachen Tempo stellenweise noch mal `ne Schippe drauf und weiß vor allem durch geile Basslinien und die fiesen Shouts zu überzeugen. Gemäßigter kommt dagegen Acid Rain daher und wirkt insgesamt melodischer, was doch einen gelungenen Kontrapunkt setzt. Das folgende Born To Hate startet mit einem gesprochenen Intro und wirkt zunächst fast etwas melancholisch, schreddert dann aber wieder kräftig drauf los. Ein echter Nackenbrecher, wobei der Refrain noch dazu zum Mitgrölen einlädt!

    Beim anschließenden Snitches Get Stitches bekommt die gesamte Instrumentalfraktion Gelegenheit, ihr Können zu beweisen und die Musiker versuchen sich gegenseitig sowohl an Schnelligkeit als auch an Härte zu übertreffen. Gerahmt wird das Ganze durch den markanten Gesang von Kirill. Das Intro von Red Disease mutet fast balladesk an. Im weiteren Verlauf entwickelt sich der Song jedoch zu einer soliden Thrash-Nummer, die zwischenzeitlich von ruhigeren Passagen aufgebrochen wird. Eine Spur rasanter ballert Destruction Manifesto aus den Boxen, wobei der zornige, einprägsame Gesang neben den abwechslungsreichen Gitarreneinlagen und den stellenweise stampfenden Passagen besonders überzeugen kann.

    Beim folgenden Toxic handelt es sich um den letzten der Demo-EP entnommenen Track. Die Nummer ist schnell, geradeaus und sollte vor allem das Live-Publikum ordentlich mitreißen, zumal auch der Text gerade davon handelt. Das Titelstück Sons Of Tschernobyl kommt zunächst etwas behäbig daher, wechselt alsbald aber in schnellere Fahrwasser und entwickelt sich so zu einer teils treibenden teils etwas verspielten Nummer. Das abschließende Ликвидаторы ist ein besonderes Schmankerl. Dabei handelt es sich um Liquidators mit russischem Text, was wahrscheinlich der Herkunft von Kirill und Eugen Rechnung trägt, die beide Wurzeln in Kiew haben, womit der Kreis zu Bandnamen und Albumtitel wieder geschlossen sein dürfte.

    Fazit: Freilich sucht man bei einer so jungen Combo wie Pripjat, die sich dem Thrash Metal der alten Schule verschrieben hat, so etwas wie Innovation vergebens. Die Nähe zu Szene-Urgesteinen wie Slayer oder Kreator ist vielen Stücken deutlich anzuhören. Dennoch strotzt die Platte geradezu vor Spielfreude und Authentizität. Das Quartett liefert treibende Drums, schnelle Gitarren, zornige Vocals und überzeugt darüber hinaus mit der ein oder anderen dominierenden Basslinie. Fans der härteren Gangart dürfen hier gerne mal ein Ohr riskieren! Wer allerdings die EP bereits im Regal stehen hat, dürfte angesichts des geringeren Mehrwerts des Albums etwas enttäuscht sein.

    Anspieltipps: Liquidators, Born To Hate und Toxic

    Bewertung: 8 von 10 Punkten

    http://www.time-for-metal.eu/include.php?path=article&contentid=13370

    Tracklist

    1. Nuclear Chainsaw 00:02:28

    2. Liquidators 00:03:45

    3. Acid Rain 00:04:34

    4. Born to Hate 00:04:50

    5. Snitches Get Stitches 00:02:33

    6. Red Disease 00:04:53

    7. Destruction Manifesto 00:04:57

    8. Toxic 00:03:06

    9. Sons of Tschernobyl 00:06:17

    10. Likwidatory 00:03:45

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Thrash up yourself!

BandBio & Member

Who We Are

Get your asses into a bunker, 'cause PRIPJAT are about to hit you! The four Amigos from Cologne, Germany are heading to a very straight direction: THRASH. And they love it – on and besides the stage. Those who have seen them live know about their energetic shows that kick the audience directly back to the 80s. But there is no room for nostalgia. The guys use all the elements that make this genre so great: Slayer, Kreator, Destruction, Megadeth, Annihilator, Testament, Violator, Artillery or Havok – you name it! This mixture is not only fun, but leaves a deep and distinct impression.

The unfamiliar name has a simple story. Kirill (Vocals, Guitar) and Eugen (Guitar) both come from Kiev, Ukraine – 80 kilometers away from the Tschernobyl nuclear plant. Their own lives as well as their parents’ lives have directly been influenced by the nuclear disaster back in '86. These guys know what they are yelling about. This is often reflected in their lyrics, like in 'Liquidators', 'Acid Rain' or the title track of the upcoming record 'Sons Of Tschernobyl'. An even though the message is very important, PRIPJAT are not deadly serious all the time.

There is still some room for beer, boobs, and Beelzebub. Their statement nails it: “You can only play metal credibly if you love and live it!” While the band has been existing for only three years, they still managed to play a lot of gigs and record the four track demo 'Liquidators' a year ago, which got very positive press response. Now the four amigos are about to release their first record “Sons Of Tschernobyl” with Bret Hard Records.

This debut will leave a large footprint in the worldwide thrash scene for sure! The completely self recorded, mixed and mastered LP convinces not only with its energy, diversity and a pissed off attitude. The raw and forceful sound contrasts to all the high end and ass licked modern productions. What a middle finger!

PRIPJAT ARE:

Kirill 'Overkirill' Gromada: Vocals, Guitar

Eugen 'Dude' Lyubavskyy: Guitar

Pablo Tapia Ugarte: Bass

Yannik 'Bobo' Bremerich: Stick Pounding

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Band & Booking
eugen@pripjat-thrash.de

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